Unsere schwedischen Freunde sind schon klasse. Mal abgesehen davon, dass sie weltweit wahrscheinlich mehr Privatleben infiltriert haben als MI6, CIA und FSB zusammen, kommen sie immer wieder mit witziger Werbung, die so manchen prüden CIA-Agenten wahrscheinlich tief schockiert – siehe unten – und bringen es fertig einen vergessen zu lassen, dass diejenigen Möbel, die tatsächlich gut aussehen und auch eine Weile halten, gar nicht mehr so billig sind, wie die blau-gelben Kampagnen das immer vermuten lassen.
Aber das Erstaunlichste für mich sind bei IKEA die Tüten. Diese riesigen gelben Taschen, die man beim Reingehen über die Schulter hängt, im Laufe des Rundgangs mit Kleinkram füllt, schließlich ob des Gewichts auf einen Wagen hievt und an der Kasse gegen eine blaue (oder zwei) austauscht, in der man den Kram (von dem man die Hälfte nicht wirklich braucht) nach Hause schleift.
Also, die gelben Tüten werden im Schwedenshop hinterlassen und recycelt (müsste das nicht recycled heißen?), sprich sie tauchen am Eingang wieder auf. Und so sehr man sie auch vollgestopft und zerknautscht hat, die Exemplare am Eingang sind immer perfekt glattgefaltet. So glatt bekomme ich meine blauen Tüten nie (ich hab’s probiert, bevor ich mich an diesen Blog gemacht habe).
Wie machen die das?!
Wahrscheinlich stehen tief unter der IKEA-Erde Horden von blau-gelb gekleideten Gnomen an DUKTIG-Bügelbrettern und bügeln im schummrigen Licht zahlloser GLÄNSA-Deckenleuchten in Akkordarbeit die Tüten glatt. Als Belohnung gibt’s dreimal am Tag KÖTTBULLAR.
Skøl!
So, jetzt muss ich schnell los. Bei IKEA gibt’s gerade 365+ Bratpfannen ab € 11,99. Man kann nie genug Bratpfannen haben, laut Terry Prattchet sind die ideal im Kampf gegen Traum-Trome.
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